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Andreas Schluricke.

Wowereit empfing Stadtpräsidentin Gronkiewicz-Waltz :

Europa

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat am 31. Mai 2007 die Stadtpräsidentin von Berlins Partnerstadt Warschau, Hanna Gronkiewicz-Waltz, im Roten Rathaus empfangen. Beide Politiker führten zunächst im Amtszimmer des Regierenden ein Gespräch. Anschließend trug sich der Gast im Wappensaal in das Goldene Buch von Berlin ein.

Am Nachmittag eröffneten beiden Stadtoberhäupter die 32. deutsch-polnische Schulbuchkonferenz in der Europäischen Akademie. Am Abend stand eine Podiumsdiskussion über das Thema „Berlin und Warschau – Zusammenarbeit der Partnerstädte in europäischen Städtenetzwerken – Welche Herausforderungen gibt es im Gemeinsamen Europa?“ im Roten Rathaus auf dem Programm.

Gronkiewicz-Waltz ist seit November 2006 Warschauer Stadtpräsidentin und besucht die deutsche Hauptstadt mit einer Delegation auf Einladung Wowereits. In ihrer Rede lud sie den Regierenden zu einem Besuch in Berlins Partnerstadt ein. Wowereit hatte betont, dass die Tatsache, dass Gronkiewicz-Waltz ihre zweite Auslandsreise im Amte nach Berlin mache, zeige, welchen Stellenwert sie der deutschen Hauptstadt einräume.

Wowereit hatte bereits im Vorfeld des Zusammentreffens erklärt: „Ich freue mich, dass ich meine neue Amtskollegin aus Warschau kennenlernen werde. Der Besuch der Stadtpräsidentin ist auch Ausdruck der guten Beziehungen Berlins zur polnischen Metropole, mit der wir seit 1991 partnerschaftlich verbunden sind. In den kommenden Tagen setzen wir die Gespräche über unsere Zusammenarbeit fort. Wir werden uns z. B. über die Organisation von Großveranstaltungen austauschen. Berlin bietet Warschau seine Erfahrungen von der Fußball-WM 2006 an und wirbt für Public Viewing in Großstädten. So können wir Warschau in der Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft 2012 unterstützen.“

Der Regierende weiter: „Wie wichtig die Zusammenarbeit und die Annäherung zwischen Polen und Deutschen sind, zeigt die Erfolgsgeschichte der Gemeinsamen deutsch-polnischen Schulbuchkommission, die zum ersten Mal in Berlin tagen wird. Deutsche und Polen arbeiten seit Jahren in den unterschiedlichsten Arbeitskreisen, Schulpartnerschaften, Vereinen und Verbänden zusammen. Sie legen damit ein Fundament, auf dem die Beziehungen zwischen beiden Ländern sich so entwickeln können, wie wir sie zwischen Deutschland und Frankreich aufgebaut haben.“

Im Rahmen der Städtepartnerschaft entwickelten die beiden Metropolen Berlin und Warschau unter anderem intensive Kontakte in den Bereichen Kommunalverwaltung und Stadtentwicklung, Verkehr, der Sanierung von Plattenbaugebieten, auf dem Gebiet des Umweltschutzes und einen umfangreichen Kulturaustausch. Zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten gehört die gegenseitige Unterstützung bei internationalen Kongressen, Konferenzen und Veranstaltungen, die verstärkt auch zu Erfahrungsaustauschen genutzt werden. Solche Kooperationen bildeten beispielsweise die Warschauer Verkehrsbetriebe und die BVG.

Weitere Informationen finden Sie Internet über die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau und über die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission.
(Presseinformation Landesarchiv Berlin)

 

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