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Andreas Schluricke.

Schulsport gemeinsam mit Vereinen fördern :

Kommunalpolitik

Auf Initiative des SPD-Kreistagsabgeordneten Andreas Schluricke befasste sich der Bildungsausschuss des Kreistages in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mit der Situation des Schulsportes an den vom Landkreis getragenen Schulen – den Gymnasien, Oberstufenzentren und Förderschulen. Anlass waren Empfehlungen der Landessportkonferenz im Frühjahr des Jahres.

Die Kreisverwaltung legte in Beantwortung der Anfrage Schlurickes eine umfangreiche Dokumentation vor. Bilanz: Die Qualität und der Umfang des Schulsportangebotes ist sehr stark abhängig von den vorhandenen Sportstätten, aber auch vom Engagement der Sportlehrer an den einzelnen Schulen.
„Die Bedeutung des Schulsportes für eine gesunde Entwicklung der Schüler, aber auch für das Erlernen sozialer Kompetenzen, kann man nicht überschätzen“, so der SPD-Abgeordnete in der Ausschuss-Sitzung. „Die Vereine können dieses Angebot nur ergänzen, nie ersetzen. Daher ist es besonders erfreulich, dass es mittlerweile an allen kreislichen Schulen Kooperationsvereinbarungen mit Sportvereinen gibt. Die Folge ist eine Erweiterung des schulischen Angebotes. Dafür gilt besonders den ehrenamtlich arbeitenden Betreuern der Vereine Dank und Anerkennung.“, so Andreas Schluricke.
Der Bericht von Kreisschulrat Weiss im Ausschuss offenbarte ein weiteres Problem des Schulsportes, das bereits der Kreissportbund in seinem Bericht zur Sitzung benannt hatte: das Durchschnittsalter der Sportlehrer in der Region ist, wie bei anderen Fachrichtungen, sehr hoch. Es fehlen junge Lehrer, die auch mit modernen Sportarten vertraut sind. Sie werden zwar ausgebildet, aber nicht in den Schuldienst übernommen, sondern wandern in andere Bundesländer ab. In Dahme-Spreewald wurden in den vergangenen zehn Jahren nur drei Sportlehrer eingestellt, so Schulrat Weiss.
„Wir bewegen uns auf einen Fachkräftemangel auch in diesem Bereich zu“, so Andreas Schluricke. „Ab 2010 wird es auf Grund der Altersstruktur einen Bedarf geben, aber dann keine ausgebildeten Sportlehrer mehr in der Region. Hier besteht Handlungsbedarf auf Landesebene.“ Ein weiteres Thema war die Umgestaltung der Wildauer Schwimmhalle zu einem Freizeitzentrum, durch den das beschränkte Angebot von Schwimmunterricht in der Nordregion durch höhere Nutzungsgebühren weiter eingeschränkt werden könnte. „Dieses Thema werden wir weiter verfolgen. Besonders erfreulich ist das engagierte Wirken im Sportbereich an den Förderschulen unseres Landkreises. Sowohl in Lübben, Lubolz und Luckau, wie auch in Groß Köris und Mittenwalde werden in Arbeitsgemeinschaften zahlreiche Sportangebote gemacht, die den normalen Unterricht ergänzen.
Ein besonderer Dank gilt dem Kreissportbund, der sich bei seinen Vereinen für eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen unseres Landkreises engagiert. Die Zusammenarbeit nutzt beiden Seiten: die Vereine können auf diesem Weg für ihre Angebote werben und neue Mitglieder gewinnen. Die Schulen können ihr Angebot erweitern und attraktiver gestalten. Wir sollten als Landkreis darüber nachdenken, wie wir diese Entwicklung weiter fördern“, so der SPD-Abgeordnete Andreas Schluricke.

 

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