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Andreas Schluricke.

Tina Fischer und Andreas Schluricke fordern Ombudsmann für BBI :

Verkehr

Tausende neue Arbeitsplätze und ein Boom für Airlines und Firmen der Luftfahrtbranche – vom Ausbau des Flughafens Schönefeld profitiert eine ganze Region. Doch viele Anwohner fürchten um ihre Gesundheit, sorgen sich um Lärm und ausufernden Nachtflugverkehr.

Um die Interessen der BBI-Anlieger besser zu schützen, fordert Bürgeranwältin Tina Fi-scher die Einberufung eines Ombudsmannes am Schönefelder Airport. „Es kann nicht sein, dass der wirtschaftliche Erfolg einer ganzen Region auf dem Rücken von Anwohnern einiger Kommunen ausgetragen wird“, so Fischers Argument. Einen entsprechenden Antrag auf den Einsatz eines Ombudsmannes wird die SPD auf der morgigen Kreistagssitzung einbringen.

Der Ombudsmann soll zwischen Flughafenanwohnern und dem BBI vermitteln und gege-benenfalls Beschwerden entgegennehmen. „Der Ombudsmann hat ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bürger, etwa bei Fluglärm, befürchteten Triebwerksemissionen oder bei Nichtbeachtung von An- und Abflugrouten“, so der SPD-Kreistagsabgeordnete Andreas Schluricke, der den Antrag morgen in Lübben einbringen will.

Unterstützung findet der Vorstoß auch bei Anne Böttcher, SPD-Kreistagsmitglied aus Zeuthen: „Der Ombudsmann könnte beispielweise im Schönefelder Rathaus arbeiten.“
Die Dienste des unparteiischen Schiedsmannes oder der Schiedsfrau wären kostenfrei und könnten von jedem Bürger in Anspruch genommen werden.

Ein ombud (altnordisch: Vollmacht) ist Aufgabe einer unabhängigen Person, die bei un-terschiedlichsten Problemstellungen eine Ungleichbehandlung von Personengruppen verhindern soll.
Am 18. September 2008 um 18.30 Uhr findet in der Cafeteria der Paul-Dessau-Schule in Zeuthen ein Dialogforum mit dem Brandenburger SPD-Fraktionsvorsitzenden Günter Baaske unter anderem zu diesem Thema statt.

 

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