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Andreas Schluricke.

Seit mehr als 30 Jahre im Dienste der deutsch-polnischen Verständigung :

Bundespolitik

Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin erhält das Bundesverdienstkreuz.

Christian Schröter, langjähriger Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaft wurde am 31. Oktober 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Überreicht wurde ihm der hohe Orden in Vertretung des Bundespräsidenten von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Heide Knake-Werner in den Räumen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin in der Schillerstr. 59 in Berlin-Charlottenburg

Das Bundesverdienstkreuz erhielt Christian Schröter in Anerkennung seines jahrzehntelangen aktiven Eintretens für eine Verständigung zwischen Deutschland und Polen. Der Ehrung wohnten ca. 50 eingeladene Gäste bei, unter ihnen der Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda mit seiner Gattin und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper.

Bereits als Oberschüler und auch später in seiner Ausbildungszeit zum Verlagsbuchhändler interessiert sich Christian Schröter für die Kultur des Nachbarlandes.

Mehrere Gedenkstättenfahrten führten ihn Mitte der 60er und Anfang der 70er Jahre nach Polen, wo er nicht nur mit den Grauen konfrontiert wurde, das Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieges über Polen gebracht hatte, sondern er lernte auch polnische Menschen kennen und schätzen. Diese Reisen ins östliche Nachbarland hatten einen tiefen Eindruck beim jungen Schröter hinterlassen, die sein zukünftiges Verhältnis zu Polen entscheidend prägen sollten.

1973 gründete er mit anderen Gleichgesinnten die Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin (West) im Westteil der Stadt, nachdem sich zuvor die Vorläuferorganisation aufgelöst hatte. Besonders motiviert hatte ihn dazu die Entspannungspolitik Willy Brandts, die er als Juso in der SPD nachhaltig unterstützte.

1985 wurde er zum Stellvertretenden und zugleich Geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt, ehe er fast vor 18 Jahren – kurz nach dem Mauerfall – Ende November 1989 Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in einem sich wieder vereinigenden Berlin wurde. Dieser Gesellschaft steht er noch heute vor, mit rund 300 Mitgliedern ist sie mittlerweile die größte Organisation dieser Art in Deutschland.

Christian Schröter ist Träger des Kavalierkreuzes des Verdienstordens der Republik Polen, das er Ende November 1998 für sein jahrzehntelanges Engagement im Dienste der deutsch-polnische Verständigung erhielt.

Die zunehmende Bedeutung der Berliner DPG führte dazu, dass die Organisation Ende der achtziger Jahre in die Arbeitsgemeinschaft Deutsch-Polnische Verständigung e. V., einem losen Zusammenschluss von Deutsch-Polnischen Gesellschaften und Vereinigungen, aufgenommen wurde. Christian Schröter wurde Ende der 90er Jahre in den Vorstand dieser Dachorganisation gewählt, und ist seit Mai 2002 Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e. V. - neben seiner bisherigen Funktion als Berliner Vorsitzender. Der bundesweite Verband vertritt die Interessen von ca. 50 Deutsch-Polnischen Gesellschaften mit rund 3.300 Mitgliedern und gibt u. a. seit über 20 Jahren das zweisprachige Deutsch-Polnische Magazin DIALOG heraus.

 

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