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Andreas Schluricke.

Im Bundestag: "Der Ball ist rund" und andere Erkenntnisse :

Allgemein

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel stellte im Nachgang zur Fußball-Europameisterschaft zwei schriftliche Anfragen an die Bundesregierung.
Deren Beantwortung fördert nun erstaunliche, sportpolitische Erkenntnisse zutage.

12. Abgeordneter Dirk Niebel (FDP)

Hat die Bundesregierung dem deutschen Nationalteam
vor dem EM-Spiel gegen Spanien
Spielanweisungen gegeben, und wenn nein,
geht sie davon aus, dass das Spielergebnis hätte
positiv beeinflusst werden können wie beim
Spiel gegen Portugal vor dem Hintergrund,
dass der Nationalspieler Bastian Schweinsteiger
seine spielentscheidende Leistung auf direkte
Handlungsanweisungen der Bundeskanzlerin zurückgeführt hat (WELT ONLINE
20. Juni 2008, 11:02 Uhr) und dieser Darstellung
seitens der Bundesregierung nicht widersprochen
worden ist?
13. Abgeordneter Dirk Niebel (FDP)
Welche Gründe hatte die Bundesregierung gegebenenfalls,
vor dem EM-Endspiel den Spielern
keine Handlungsanweisungen zu geben?

Antwort des Staatssekretärs Dr. Hans Bernhard Beus
vom 9. Juli 2008:

Die Bundesregierung hält und hielt auch mit Blick auf die Spiele der
deutschen Mannschaft während der Fußball-Europameisterschaft an
den bewährten Grundsätzen fest, dass erstens der Ball rund ist, zweitens
das Spiel 90 Minuten dauert und drittens der nächste Gegner immer
der schwerste ist.
Im Übrigen geht die Bundesregierung generell davon aus, dass ihre
Hinweise und Empfehlungen zu positiven Ergebnissen führen. Jetzt
gilt eine weitere bekannte Fußballweisheit: Nach dem Spiel ist vor
dem Spiel.

Nachzulesen in der Bundestagsdrucksache 16/9960 vom 11.Juli 2008

 

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