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Andreas Schluricke.

Polen im Dialog :

Service

Podiumsgast Wolfgang Schmidt, LDS

Eine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule City West.

Podiumsdiskussion am 23. April 2009 um 19.00 Uhr
im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

„Berlin inmitten einer künftigen Krisenregion?“
Zusammenarbeit über die deutsch-polnische Grenze hinweg:
Hilft das Projekt „Oder-Partnerschaft“ die Probleme zu lösen?

Es diskutieren: Urszula Berlinska, Stadtverwaltung Szczecin
Jacek Jeremicz, Stadtverwaltung Gorzów
Mark Rackles, Senatskanzlei Berlin, Leiter Referat EU-
Angelegenheiten
Wolfgang Schmidt, 1. Kreisbeigeordneter des Dahme-Spreewald-Kreises

Die Großregion zwischen Rostock, Berlin, Breslau, Posen und Stettin gehört nicht zu den Boom-Regionen Europas und die Prognosen der Wissenschaft für die weitere Zukunft sind eher proble-matisch. So beurteilen die Mitarbeiter des „Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ unsere Aussichten. Das ist so, aber dagegen können wir selbst etwas tun.
Deswegen wird schon jetzt unter anderem eine ökonomische und administrative Vertiefung der Zusammenarbeit beiderseits der Oder gefördert. So will es eine Vereinbarung der deutschen Bundes-länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und der vier polnischen Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien. Die Regierung des Landes Berlin hat sich dieses Vorhaben sogar in ihren Koalitions-Vertrag geschrieben.
Für die Politik stehen jetzt die Verbesserung der Verkehrsverbindungen und der wirtschaftlichen Kooperation durch gezielte Förderung im Vordergrund.
Diese Vorhaben sind natürlich wichtig – aber wo sind die Perspektiven für den Ausbau der gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit?
Die Großregion der Oder-Partnerschaft wird nicht allein durch mögliche Finanzspritzen für die Wirt-schaft attraktiv. Es müssen auch die sog. „weichen Standortfaktoren“, also z.B. die kulturellen Ange-bote, die touristische Infrastruktur, der Erholungswert der Region intensiviert und vernetzt werden. Das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass wir zusammengehören hüben und drüben muss gefördert werden. Dies ist nicht nur wegen der erhofften Steigerung der ökonomischen Attraktivität wichtig, sondern es ist insbesondere erforderlich für die hier lebenden Menschen selbst, die oft noch immer von den vielen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte geprägt sind. Und wir müssen uns bemühen, die jungen Menschen der Region hier zu halten – wer abgewandert ist, kommt selten zurück.
Den notwendigen kulturellen Austausch über die Oder hinweg zu befördern, die zivilgesellschaftlichen Kräfte zu stärken, sind fraglos wichtige Aufgaben. Aber sie müssen von vielen Seiten angepackt werden und auch ins öffentliche Bewusstsein gehoben werden.
Wir wollen nicht nur die Diskutanten des Podiums anhören, sondern Sie selbst sollten Ihre Vorstellung für eine „Oder-Partnerschaft der Bürger“ einbringen.
Bitte teilen Sie uns möglichst per Fax 030 713 89 201 oder E-Mail dpgberlin@t-online.de Ihr Kommen mit. Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V. Schillerstr. 59, 10627 Berlin-Ch‘burg Tel. 030 71389213

 

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