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Andreas Schluricke.

Die Chancen der Nachbarschaft nutzen :

Bildung

Der Landesparteitag der Brandenburger SPD in Cottbus hat am vergangenen Samstag auf Initiative der SPD Dahme-Spreewald einen Antrag zur Förderung des Polnischunterrichtes an den Schulen des Landes verabschiedet. Landesregierung und Landtagsfraktion werden aufgefordert, die bisherigen Angebote auszubauen und sich langfristig für eine deutsch-polnische Lehrerbildung einzusetzen.

„Die Landesregierung fördert den Polnischunterricht in beruflichen Schulen, der Schulabgänger – insbesondere in der Grenzregion – für Tätigkeiten in Unternehmen qualifiziert, die mit polnischen Partnern kooperieren. Seit dem EU-Beitritt Polens hat die Zahl dieser Unternehmen in ganz Brandenburg deutlich zugenommen.“, so Andreas Schluricke, Kreistagsabgeordneter der SPD, stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und Initiator des Antrages. „Bereits heute wird Auszubildenden zum Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistik in der Landesfachklasse in Potsdam Polnisch im Wahlbereich ebenso angeboten wie bei der Ausbildung zum Bürokaufmann im Kammerbezirk Frankfurt/Oder. Des weiteren erhalten die Schüler eines deutsch-polnischen Ausbildungsprojektes in der Gastronomie in Strausberg wie die Schüler in der vollzeitschulischen Berufsausbildung an den Standorten Cottbus und Angermünde Unterricht in der Sprache unserer Nachbarn. Die staatlichen Schulämter im ganzen Land sind gehalten, das Unterrichtsangebot zu fördern.“, so Schluricke.
„In der deutsch-französischen Grenzregion existiert bereits das Modell eines „EUREGIO-Lehrers“ als Resultat gemeinsamer deutsch-französischer Lehrerbildung. Die Ergebnisse dieses Modells sollen analysiert und an die spezifischen Bedingungen unserer Region angepasst werden. Die Umsetzung eines solchen Vorhabens muss die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen einbeziehen. Die Förderung der Sprachkompetenz ist ein wichtiger Schritt, die Chancen der Nachbarschaft zu nutzen und jungen Leuten neue Perspektiven im Land zu eröffnen“, so Andreas Schluricke.

 

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