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Andreas Schluricke.

Berlin-Brandenburg soll unter die Top 5 Airport Regionen Europas kommen :

Verkehr

Brandenburg und Berlin werden die Wirtschaftsregion des Flughafens BBI offensiv vermarkten. Die Airport Region Berlin-Brandenburg liegt geradezu ideal am Kreuzungspunkt der europäischen Verkehrsachsen. Unternehmen, die sich hier ansiedeln, profitieren neben der exzellenten Infrastruktur vom großen Potenzial gut ausgebildeter Fachkräfte und von Kooperationsmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, mit der Airport Region Berlin-Brandenburg unter die Top 5 der europäischen Flughafenregionen zu gelangen.“

"Das unterstrichen Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, zur heutigen Sitzung des Lenkungsausschusses Berlin-Brandenburg für die BBI-Umfeldvermarktung*. In der Sitzung wurde eine Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie vorgestellt, die die Wirtschaftsfördergesellschaften ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg und Berlin Partner im Auftrag der Wirtschaftsverwaltungen beider Länder erstellt haben. Das Konzept ist in Zusammenarbeit mit Herrn Willem Trommels erarbeitet worden, der die Flughafenumfeldentwicklung von Amsterdam-Schiphol geleitet hat.

Kernbotschaft der Strategie: Die Airport Region Berlin-Brandenburg profitiert als Ansiedlungsstandort im internationalen Wettbewerb von den drei Erfolgsfaktoren Arbeitskräfte, Erreichbarkeit und Kooperation. Das große Potenzial junger, gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiter, die erstklassige Infrastruktur im Verbund verschiedener Verkehrsträger sowie die Kooperationsmöglichkeiten mit international renommierten Wissenschaft- und Forschungseinrichtungen und Unternehmen seien die besonderen Pluspunkte der Airport Region.

„Der Flughafen BBI Berlin-Brandenburg International ist einer der größten Standortvorteile für die gesamte deutsche Hauptstadtregion. Das ist eine Steilvorlage für die Investorenwerbung. Wir werden eine gezielte Marketingoffensive für die Airport Region vorbereiten“, betonten Senator Wolf und Minister Junghanns.

In dem Strategiepapier werden die Branchen analysiert, für die eine Ansiedlung in der Airport Region besonders attraktiv ist: Logistik, Luft- und Raumfahrt, Gesundheitswirtschaft, Optik und Mikrosystemtechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien/Medien, Verkehrssystemtechnik, die Automotive-Branche sowie der Dienstleistungssektor. Die Marketingstrategie sieht vor, Unternehmen dieser Branchen gezielt anzusprechen.

Zudem werden die Standorte in der Airport Region identifiziert, die für Ansiedlungen – von internationalen Headquarters über Dienstleistungs- und Servicezentren bis zur Logistik und Industrie – besonders relevant sind. Dieser Raum zieht sich von Schönefeld bis in die Berliner Innenstadt, nach Süden in Richtung der Lausitzer Industrieregion sowie als breite Ost-West-Achse entlang der Autobahn A 10 / A 12 - die Teil der europäischen Verkehrsache E 30 von Den Haag über Berlin-Brandenburg, Poznan, Warschau und Minsk bis nach Russland ist.

* Zur Information:

Brandenburg und Berlin koordinieren die Vermarktung der Airport Region Berlin-Brandenburg in einer länderübergreifenden Projektstruktur. Kernstück der Projektstruktur bildet ein gemeinsames Ansiedlungsteam der beiden Wirtschaftsförderungsgesellschaften, ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg und Berlin Partner. Das Team wird seinen Sitz direkt am Flughafen Schönefeld haben. Über dem gemeinsamen Akquisitionsteam ist als „politische Klammer“ ein Lenkungsausschuss eingerichtet worden. Er definiert den grundlegenden Handlungsrahmen für die Projektarbeit und gibt die Handlungsrichtlinien für die Umfeldarbeit vor.

Neben den Wirtschaftsverwaltungen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften beider Länder wirken im Lenkungsausschuss die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern aus Berlin und Cottbus sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., die Flughafen Schönefeld GmbH, die betreffenden Landkreise, Kommunen und Berliner Bezirke mit.

(Pressemitteilung Landesregierung Brandenburg vom 15.10.2007)

 

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