Die Tourismusregionen des Landkreises – das Dahme-Seen-Gebiet im Norden und der Spreewald im Süden Dahme-Spreewalds – sind für ausländische Gäste so attraktiv wie nie zuvor. „Die Zahlen für das erste Halbjahr 2010 belegen: die vielfältigen Bemühungen unserer touristischen Anbieter um Besucher aus dem In- und Ausland sind erfolgreich“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus des Kreises, Andreas Schluricke.
„Die Zahlen sprechen eine beeindruckende Sprache. Im Dahme-Seen-Gebiet stieg die Zahl der ausländischen Gäste von Januar bis Juni 2010 um mehr als 8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Rund 165.000 Gäste aus dem Ausland mit über 330.000 Übernachtungen verzeichnete die Reiseregion im Norden unseres Landkreises. Mit diesem Ergebn is lag die Dahme-Seen-Regionen auch deutlich über dem Brandenburger Landesdurchschnitt“, so der SPD-Kreistagsabgeordnete.“ Auch der Spreewald konnte bei 232.900 ausländischen Gästen mit 605.700 Übernachtungen einen Zuwachs verzeichnen. ´Tropical Islands´ hatte dieser Tage den Trend bereits für sein Unternehmen bestätigt – zehn Prozent mehr Besucher insgesamt im ersten Halbjahr und jeder fünfte davon aus dem Ausland, vor allem aus unseren Nachbarländern Polen und Tschechien.
Das mehr ausländische Gäste unsere Region besuchen ist auch das Ergebnis der speziellen Bemühungen unserer Anbieter und Tourismusverbände. Ich erinnere nur an den Sprachführer für Touristinformationen, mit dem die Kommunikation zwischen ausländischen Touristen und Mitarbeitern der Informationsbüros, aber auch von Hotels und Restaurants, verbessert werden soll. Die gängigsten Redewendungen, z.B. in Englisch, Niederländisch und Spanisch, sind so vor Ort immer griffbereit.
Das gute Ergebnis im Halbjahr 2010 muss aber für alle auch ein Ansporn sein. Gemeinsam – Landkreis, Kommunen, touristische Anbieter und Verbände – müssen wir unseren Landkreis für in- und ausländische Gäste noch attraktiver gestalten“, so Andreas Schluricke. „Dazu gehört aus meiner Sicht die Erweiterung und qualitative Verbesserung der Freizeitangebote, aber auch der touristischen Infrastruktur. Darauf wird der Landkreis auch in Zukunft einen deutlichen Schwerpunkt legen und sich engagieren“, so der SPD-Abgeordnete.