
Am ersten Spiel des 7. Spieltags der 1. Volleyball-Bundesliga hatten die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen die Mannschaft vom EnBW TV Rottenburg zu Gast.
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Am ersten Spiel des 7. Spieltags der 1. Volleyball-Bundesliga hatten die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen die Mannschaft vom EnBW TV Rottenburg zu Gast.
Wie bereits vermeldet war Libero Prüsener angeschlagen. Die
ärztliche Abteilung hat ganze Arbeit geleistet, so dass der wichtige Annahmespieler mitwirken konnte.Die erwartet spielstarken Gäste trugen ihre Angriffe im ersten Satz unbekümmert vor. Die Spielweise war sehr variabel. Die Netzhoppers hielten hauptsächlich durch Böhme dagegen. Bis zum 7:7 verlief alles ausgeglichen. Dann ließen die Gastgeber nach und lagen unverhofft 9:12 in Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt wurde Hidalgo durch Matthes ersetzt und beim Stand von 14:14 war der Rückstand wettgemacht. Bis zum 23:23 wechselten Führung und Ausgleich. Beim 25:23 erreichten die Gastgeber erstmalig eine Zwei-Punkte-Führung. Der beste Zeitpunkt, wobei den Satzgewinn auch die Gäste verdient gehabt hätten.
Der zweite Satz begann mit umgekehrten Vorzeichen. Die Netzhoppers hatten das Spiel im Griff und setzten sich zum 13:9 ab. Bei diesem Spielstand schlug Benny Stefanski auf und machte sieben Punkte in Folge. Leider wurden dort Annahmeschwächen sichtbar. Trainer Culic versuchte mit Auszeiten zu reagieren, die aber erst beim Stand von 13:16 Erfolg hatten. Kommentar dazu nach dem Spiel war: „Wenn wir eine Mannschaft werden wollen, die konstant an der Spitze spielt, dann dürfen solche Fehler nicht
passieren“. Die Gastgeber versuchten alles um den drohenden Satzverlust abzuwehren und kamen auf 21:22 heran. Rottenburg spielte zu diesem Zeitpunkt konsequenter und gewann Satz zwei verdient mit 25:22.
Satz drei begann ausgeglichen, aber mit leichten Vorteilen für Rottenburg. Bis zum 14:13 (mit Ausnahme des 1:0) lagen sie z.T. mit drei Punkten in Front. Ab Mitte des dritten Satzes fand auch Hidalgo wieder statt. Er hatte bis dahin einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ausgeglichen und variabel im Angriff wurde eine 4-Punkte-Führung (19:15) erkämpft und bis zum 25:20 nicht mehr abgegeben. Schönes Ende des dritten Satzes war ein As (Hidalgo).
Auch Satz vier begann ausgeglichen (8:8). Die A10 Netzhoppers zeigten dann, dass sie den Gäste kämpferisch überlegen waren und nunmehr auch spielerisch sehr überzeugten. Es wurde kaum ein Ball verloren gegeben. Dabei zeichneten sich alle Spieler aus. Hier war besonders zu merken, dass das Mannschaftsklima in Takt ist und alle – also auch die Reservespieler – ihren Teil am Erfolg beitrugen.
Beim Stand von 18:14 war eine scheinbar klare Führung erkämpft und erspielt. Aber auch die Gäste gaben zu keinem Zeitpunkt auf und wurden von Trainer Müller-Angstenberger sehr emotional angefeuert. Das bis dahin sehr spannende Spiel sollte diese Spannung bis zum Ende behalten und hätte beim 22:21 noch kippen können. Ein Aufschlagfehler und ein gelungener Block führen zum Matchball. Der letzte Punkt wurde von den Gästen an die Antenne gespielt. Der vierte Satz wurde somit mit 25:22 gewonnen.
Die Gäste vom EnBW TV Rottenburg waren der erwartet spielstarke und ausgeglichen besetzte Gegner. Björn „Burrns“ Matthes sah die entscheidenden Aspekte darin, „dass der Heimvorteil auf unsere
Seite lag und im entscheidenden Moment weniger Fehler gemacht wurden“.
Der Trainer der Gäste sah die Gründe für die Niederlage seiner Mannschaft ähnlich. Nach seiner Meinung hatte seine „junge Mannschaft das Spiel im Griff, versäumte es aber, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.“
Trainer Mirko Culic war begeistert von der „mentalen Stärke der Mannschaft. Zum Ende des ersten und zur Mitte des dritten Satzes wurde dadurch der Grundstein für den Sieg gelegt. Überragend im
ersten Satz und Garant für die 1:0 Satzführung war Matthias Böhme (21 Punkte im Angriff). Über den gesamten Spielverlauf überzeugten in Annahme und Abwehr Arvid Kinder und Libero
Sebastian Prüsener.“ Ein Spiel, das an Spannung und Abwechslung nichts zu wünschen übrig ließ.
(Geschrieben von Thomas Lehne/ Website Netzhoppers)
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