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Andreas Schluricke.

Die Grippewelle hat den Landkreis Dahme-Spreewald erreicht :

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Dem Gesundheitsamt im Landkreis wurden in der letzten Woche 31 neue Fälle von Influenzaerkrankungen gemeldet. Bisher sind 55 Fälle registriert. Damit erreicht die Erkrankung höhere Dimensionen als im Vorjahr.
Vorrangig handelt es sich dabei um Erkrankungen durch das Influenza A- Virus, in Einzelfällen auch durch das B-Virus.

„Der aktuelle Impfstoff beinhaltet beide Virusarten in abgeschwächter Form und eignet sich damit sehr gut zur Vorbeugung einer Erkrankung im Rahmen der diesjährigen Grippewelle“ sagt Amtsärztin Dr. Astrid Schumann. Eine Impfung sei auch jetzt noch sinnvoll, da der Impfschutz innerhalb von 1 bis 2 Wochen aufgebaut werde. Impfen lassen sollten sich alle Menschen über 60 Jahre, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder mit Tätigkeiten im medizinischen oder pflegerischen Bereich sowie Schwangere.
Kinder könnten bei bestimmten Indikationen vom Kinderarzt ebenfalls geimpft werden.

Die Virusgrippe gehe mit plötzlich einsetzendem schweren Krankheitsgefühl und hohem Fieber einher. Sie dauert etwa 5 Tage an. In manchen Fällen sei sie mit Halsschmerzen oder einem trockenen Husten verbunden, erläutert die Amtsärztin. Betroffenen rät sie strikte Bettruhe einzuhalten, viel Flüssigkeit und nur leichte Kost zu sich zu nehmen. Eine ärztliche Behandlung sei für erkrankte Kinder aber auch Menschen mit chronischen Erkrankungen unumgänglich.

Übertragen werden die Grippeviren durch Tröpfchen, die von erkrankten Personen ausgehustet oder -geniest werden. Auch können die Viren auf Flächen überleben oder insbesondere mit den Händen an den nächsten Menschen weitergegeben werden.

Zur Vorbeugung bietet sich neben der Grippeschutzimpfung eine gesunde Lebensweise mit vitaminreicher Kost und Bewegung an frischer Luft an. Auch sollte der Kontakt zu erkrankten Personen strikt vermieden werden. Das Husten und Niesen sollte in die Ellenbeuge bzw. Papiertaschentücher erfolgen.
In Zeiten von vermehrt auftretenden Erkältungskrankheiten ist eine strikte Händehygiene mit häufigem Händewaschen wichtig. Damit lässt sich die Weiterverbreitung der Viren eindämmen.

PM / LDS vom 6.2.2013

 

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